Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

Zwischenbericht zur Evaluation der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland

Die Unabhängige Verbraucher- und Patientenberatung ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Seit dem Jahr 2016 wird diese Leistung durch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH (UPD) erbracht. Patientinnen und Patienten soll mit der UPD ein qualifiziertes, kostenfreies und neutrales Beratungsangebot zur Verfügung stehen.

Die Arbeit der UPD wird umfassend wissenschaftlich auditiert und evaluiert. Mit der externen begleitenden Evaluation wurde die Prognos AG beauftragt, die prüft, ob das Leistungsangebot der UPD die Ziele der unabhängigen Patientenberatung erreicht. Dabei geht es unter anderem um die Einhaltung von Qualitätskriterien wie Neutralität und Unabhängigkeit, eine gute Erreichbarkeit und die Sicherstellung einer bundesweit einheitlichen Beratungsqualität.

„Im nun vorliegenden aktuellen Zwischenbericht stellt die Prognos AG eine hohe Akzeptanz und Nutzerzufriedenheit der Ratsuchenden mit dem Angebot der UPD fest. Das Institut bescheinigt der UPD zudem eine neutrale und unabhängige Beratung. Aus Sicht der Patientinnen und Patienten ist dies ein insgesamt positives Zwischenfazit der bisherigen Arbeit der UPD“, fasst die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, MdB den Bericht zusammen.

„An der Verbesserung ihres Beratungsangebotes muss die UPD konsequent weiter arbeiten, denn der Zwischenbericht weist auch auf verschiedene Bereiche mit Verbesserungspotentialen hin. Dies betritt z.B. eine gleichbleibend hohe Beratungsqualität sowie die Steigerung der Beratungszahlen. Die UPD hat bereits ein Konzept für eine umfassende Qualitätsoffensive auf den Weg gebracht. Vorgesehen sind verschiedene Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Beratungsqualität und des Qualitätsmanagements sowie ein Personalaufwuchs. Die UPD arbeitet zudem daran, ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit noch weiter zu verbessern. Der Bekanntheitsgrad der UPD ist essentiell für eine bundesweit garantierte und offerierte neutrale Beratungsmöglichkeit. Denn nur wer die Möglichkeit dieser Beratung kennt, wird sie auch als Hilfestellung in Anspruch nehmen“, so Schmidtke.

Der Zwischenbericht kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen sind auf der Seite des GKV –Spitzenverbandes abrufbar.

Zum Internetangebot der UPD gelangen sie hier.