Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

Berliner Tag der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Prof. Schmidtke während ihrer Rede

Bildquelle: Arne Sattler 

Rund 280 Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher aus ganz Deutschland waren der Einladung der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, MdB nach Berlin gefolgt, um sich über aktuelle Themen der Patientenfürsprache im Krankenhaus auszutauschen.

Prof. Schmidtke während ihrer Rede

Prof. Schmidtke dankte in ihrer Begrüßung dem Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, für seine Anwesenheit und sein Grußwort auf dem Berliner Tag der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher.

Die Patientenbeauftragte sprach zudem den ehrenamtlich tätigen Patientenfürsprecherinnen und -fürsprechern ihren Dank und ihre Anerkennung aus: „Die hervorragende Arbeit, die Sie für die Patientinnen und Patienten leisten, ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Sie stehen als unabhängige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Krankenhaus zur Verfügung, informieren und unterstützen Patientinnen und Patienten bei der Wahrnehmung ihrer Rechte. Damit sind sie für Betroffene eine wichtige Unterstützung und können gleichzeitig in Konfliktsituationen als ein Vermittler zwischen Patientinnen und Patienten sowie dem Krankenhaus dienen und tragen damit zur Deeskalation, Patientenorientierung und Qualitätssicherung im Krankenhaus bei.“

Die jährlich und mittlerweile zum 14. Mal stattfindenden Patientenfürsprechertage stellten daher einerseits eine Form der Wertschätzung und Dank für die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher dar und sollten den Teilnehmern andererseits die Möglichkeit zur Information und zum gegenseitigen Austausch bieten. 

Hans Jürgen Mahnkopf, 2. Vorsitzender des Bundesverbandes Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK) referierte über die „Erfahrungen und rechtliche Probleme aus Sicht der Patientenfürsprache“ (Die Präsentation finden Sie hier).

Den BPiK stellte dessen 1. Vorsitzender Detlef Schliffke kurz vor (Die Präsentation finden Sie hier).

Über die „Arzt-Patienten-Kommunikation“ informierte Prof. Dr. med. Stefan Wilm, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Die Präsentation finden Sie hier).

Dr. Karl Blum, Vorstand Deutsches Krankenhausinstitut e.V., legte in seiner Präsentation aktuelle Zahlen rund um das Thema „Gewalt in Krankenhäusern“ vor. (Die Präsentation finden Sie hier).

Sabine Krause, selbständige Mediatorin, und Ute Krämer, Bundesverband Mediation, sprachen zudem über „Grundlagen, Vorteile und Nutzen der Mediation im Gesundheitswesen“ (Die Präsentation finden Sie hier).

Moderiert wurde die Veranstaltung von Frau Rebecca Beerheide – Leiterin der Politischen Redaktion beim Deutschen Ärzteblatt.

Eine Kurzübersicht über die bestehenden landesgesetzlichen Regelungen zur Patientenfürsprache können Sie hier finden.